Nummer Acht hat es in sich

Primaris Librarian der Space Marines - vor der Grundierung

Lieutenant Calsius aus #5 bereitet nur in soweit auf diesen Zusammenbau vor, dass kleben die Schlüsseltechnologie ist. Es muss auch nicht weiter erwähnt werden das mehr Details an der Figur auch mehr kleine Teile ergibt, die von ihren Gussrahmengraten entfernt werden wollen. Beim Zusammenkleben hatte ich mir wirklich viel Zeit genommen, aber das zweite Bein lag dann doch nicht zu 100% im Winkel. So passte der innere Mantel auch nicht ganz in sein Klebepunkt, bot aber noch genug Kontakt. Am Ende machte ich mir zu viele Sorgen, denn der Äussere Mantel lies sich wunderbar um den Körper legen. Und dank dieses netten Herren aus UK auf YouTube konnte die Klebekante soweit bearbeitet werden das sie kaum noch zu sehen ist. Da ich schon immer dieses “Liquid Green Stuff” aus probieren wollte habe ich das verwendet, anstatt des selbstgebrauten “Goo Glue Stuff” aus dem Video.

Primaris Librarian - schwarz Grundiert - Chaos Black

An diesem Umhang kann man unmöglich innen malen wenn der Primaris schon auf seiner Base steht. Das der Kopf dann auch auf einem Zahnstocher landet war eine spontane Entscheidung, beim einpassen bekam ich diesen schon kaum noch aus der Vertiefung. Kaum vor zu stellen wie viele Haare so ein Pinsel in den engen Zwischenräumen verlieren könnte. Nun hatte ich noch keine Halterungen um die Teile am Spies sicher zu befestigen. Leere Klopapier Rollen hatten mir schon einmal gute Dienste erwiesene, nur war der Trick sie nach einander ineinander zu stecken dann bleiben sie Rund. Holzleim und eine Säge ergaben binnen kurzer Zeit Zwei schwere, gut stehende sowie handliche Stativeständer.

Erste Schicht Weiss fuer einen hellen Untergrund vor der Hauptfarbe

Warum einen Bastellauf unterbrechen wenn er schon so schön in Fahrt ist. Für den Arm eines Space Marines, der auch auf einem Zahnstocher hänget, brauchte es noch ein Gegengewicht. In der Wühlkiste fanden sich noch ein paar leere AAA Batterien die mit Gummi- und Klebeband zu einem Bündel geschnürt wurden. Wie zu sehen hielt diese Konstruktion lange genug eine Weiße Grundschicht zu pinseln. Im nächsten Schritt bekommt diese Miniatur außer der Reihe mal ein Contrast Paint verpasst. Auf das Ergebnis bin ich sehr gespannt.

Und wieder Blau

Das Trockenbürsten auf der Fläche traue ich mir noch nicht wirklich zu also zurück zur Grundfarbe Blau.

Warhammer 40.000 Conquest - Ausgabe #3 && #5 - Ultramarines - blau 2 von 4

Stellenweise war ich dann aber doch zu groszügig mit der Farbe und habe den dunklen Tiefeneffekt wieder übermalt. Wie sich das reparieren lässt oder besser gleich vermeiden werde ich schon noch herausfinden.

Zurück zu den Details

Nun war es endlich soweit die nächsten Farben konnten auf die Minis. Hier hat es sich dann auch schon gelohnt erst mal alle Töne auf die Nasenspalte zu legen bevor die erste Figur bemalt wurde. Und nun ging ich auch nicht mehr mit einer Farbe über alle, sondern beschäftige mich immer nur mit einer der Minis zur Zeit.

Warhammer 40.000 Conquest - Ausgabe #3 && #5 - Ultramarines - Details

Die Roten Augen auf dem Helm gefallen mir immer sehr gut, schade das es sich für einen Space Marine nicht gehört auch ohne Helm diese rot leuchtend zu tragen. Ach ein wenig Gold und Silber habe ich dann doch noch auf Lieutenant Calsius verteilt. Bei Ihm hatte ich einige Goldteile vergessen, zugleich habe ich nach dem Wash leichte Highlights gesetzt also kein echtes Drybrushen.

Kurzer Zwischenstand

Die erste Nasspalette ist fast voll, es ist kaum noch platz neue Farben ab zu legen. Habe sie die letzten zwei Wochen benutzt und kann eine deutlich Verbesserung gegenüber meiner selbst gebauten feststellen. Damit mit möchte ich die DIY Lösung gar nicht schlecht reden, nur hatte ich leider das falsche Obermaterial. Da meine Erfahrungen der Mahlwerkzeuge noch am Anfang stehen wird es noch viel Platz für Verbesserungen geben.

Nach ihrem Wash und vor dem Drybrush, sehen meine Ultramarines schon deutlich tiefer aus. Allerdings bin ich mir noch unschlüssig wie ich nun weiter machen möchte. Zum Teilen fehlen Details an der ein oder anderen Figur, zum Anderen pendel ich zu mehr Wash dann Dry oder gleich Trockenbürsten.

Konnte ja keiner Ahnen das das Hobby so viel Planung erfordert die fast beliebig tief ins Detail gehen können. Habe noch drei nur Grundierte (Chaos Black – Rattlecan) Plague Marines aus Ausgabe #2, wo es jetzt ja dank der Ausgabe #4 mit Bugmans Glow weiter gehen kann. Nur mag ich die Reivers aus #3 auch sehr gerne, eine schnelle Variante von ihnen steht schon im vier Farben Style. Das kann so aber unmöglich bleiben, und ein neuer Satz braucht das Volle Programm.

Für das Grundieren werde ich eh auf besseres Wetter warten müssen, gute Planung vorausgesetzt wird dann Ausgabe 3 – 5 verarbeitet. In der #6 sind wieder Plague Marines und in der #7 sind dann die Washes. Das gibt mir Zeit bis zum Primaris Librarian in der #8 Ausgabe, Vorraussichtlich am Kiosk ab 11.03.2020 [hoffe auf ABO Post am 14.3 – Ausgabe 8 – 13]

Zu wenig Farbe

Auch wenn ich nicht denke das es an der Auswahl an Farben liegt. So leidet die Motivation sehr immer wider die Runden mit nur drei Farben zu drehen. Aus diesem Grund bezeichne ich diese Death Guard Plague Marines als fertig. Bis die Ausgabe #3 am Kiosk erscheint beschäftige ich mich anderweitig ….

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Drei Farben auf Vier Ultramarines

Der letzte Stand meiner Versuche die Farbe auf die Richtige Stelle der Miniatur auf zu tragen. Erschreckend entdecke ich “Fehler” immer erst auf den Fotos die ich erstelle.