Die Nasse Palette ist trocken gelegt

Vor ein paar Tagen hatte ich mir aus Haushaltsmitteln eine Nasspalette gebastelt. Die Verbesserung zu einer Malpalette aus dem Conquest Kartonrücken war riesig. In der Ausgabe #2 lass ich das auch die Plastikschale des Gussrahmens genutzt werden kann.
Nachdem ich nun aber alle mir bekannter Drogeriemärkte, vergeblich, nach passendem Papier gesucht hatte war der Zeitpunkt gekommen eine Fertige zu kaufen.

Den wirklichen nässe Effekt scheint man nur zu bekommen wenn die obere Schicht Wasser vom Schwamm darunter durch lässt. Ohne dabei seine Struktur auf zu lösen, das Butterbrotpapier zersetze sich nach zwei Tagen und das Backpapier ließ gleich gar keine Feuchtigkeit durch. Die Dose hat das Wasser zwar drin gelassen, die Farbe trennte sich aber dennoch auf in Pigmente und Basislösung.

Nasspalette - Pinsel - Wassertopf - Farbtoepfe - Miniholder
Die neue Nasspalette vorne links, den Wasserpott Mitte hinten, ein roter Minaturenhalter
Farben Reihenfolge willkürlich: Shade Drakenhof Nightshade ,Shade Coelia Greenshade ,Dry Chronus Blue ,Dry Hellion Green ,Shade Carroburg Crimson ,Layer Fenrisian Grey ,Layer Elysian Green ,Shade Agrax Earthshade ,Shade Nuln Oil, Evil Sunz Scarlet ,Corax White

Das ist ein wenig ausgeartet mit den Farben, aber als ich erst mal raus hatte das jeder Farbton seine eignende Wash/Dry Varianten haben kann. Konnte ich auch nicht mehr inne halten passende Blau und Grün Kombinationen in den Warenkorb zu legen. Das Weiß und Rot sowie der Pinsel kommt aus dem Örtlichen Fachhandel.
Den Wassertopf und der Figurenhalter wollte ich schon immer mal haben, bin sehr gespannt wie gut sich das bei der nächsten Malsession verwenden lässt.

Was man aus einem 8000x Pixel Foto noch so alles raus holen kann dieser Ausschnitt ist noch mehr als 1000px breit.

Ganz unten in der Kiste, also schon länger in meine Besitzt fanden sich dann noch weitere Farben. Den genauen Unterschied zwischen “Base” und “Layer” Farben werden ich mir auch noch mal ansehen müssen. Bisher waren ja alle beiliegenden Conquest Töpfe Base Farben. Damit Mir die Minis zum Testen nicht ausgehen habe ich noch bis kurz vor Sonnenuntergang sechs zusammen gebaut, entgratet und schwarz Grundiert. Trotz eines Experiments zum individuellem bearbeiten der Einzelteile ging das gut von der Hand. Das nicht wirklich alle Stellen 100% Farbe ab bekommen , so habe ich bei meinem YouTube Studium gelernt, ist nicht so schlimm. Wichtiger sind die Stellen die von oben zu sehen sind und/oder beim spielen viel angefasst werden.
Aber dazu in meinem nächsten Beitrag mehr.

Warhammer 40.000 Conquest Ausgabe #1

Warhammer 40.000 Conquest Ausgabe 1
Enthält drei Space Marine, die Farben Macragge Blue, Abaddon Black und Retributor Armour. Plus einem Citadel-Pinsel “Starter Brush”

Da war sie nun die erste Ausgabe, der neustart ins Hobby Warhammer 40k. Zum Inhalt brauche ich sicher nicht mehr viel sagen, der kauf hat sie mehr als gelohnt. Den Textinhalt habe ich nur überflogen, muss aber dringend alles nach arbeiten. Ganz bestimmt werde ich Lücken in meinem Warhammer Wissen finden die geschlossen gehören. Ehrlicherweise habe ich mir das Kampfsystem nie näher angesehen, möchte man die Minis auch über den Tisch schieben muss das noch geschehen.

Also Wasser in ein Glas füllen die Farben gut schütteln und los geht es mit dem Pinsel über die Figur. Ja das kann so funktionieren muss es aber leider nicht. Bei mir scheiterte es schon an der Beleuchtung, zwar war ich mir dessen vorher schon bewusste aber erst nach dem erweb einer Tageslichtlampe (mit Lupe denn ich bin alt) sah ich wie schlimm es vorher war. Habe auf dem Blog Bemalminis einen sehr guten Artikel über die Beleuchtung im Hobby gefunden, hier bekommt ihr auch konkrete Kaufempfehlungen.

Schritt für Schritt zum Ultramarine

  1. Den Gussrahmen einmal unter lauwarmen Wasser [etwas seife] abspülen.
  2. Nach der Anleitung die Figur zusammen stecken
  3. Die blaue Farbe aus dem Topf mit etwas Wasser auf eine Wasserfeste Unterlage legen. Eine Nasspalette hatte ich noch nicht wird aber gerade geplant.)
  4. Beim “Grundieren” aufpassen das die Details nicht in Farbe versenkt werden.
  5. Nun kommen die Schwarzen und Goldenen Akzente. Entweder man Orientiert sich nun am Heft oder holt sich neue Ideen aus dem Netz. Mit unseren drei Farben sind die Möglichkeiten aber noch recht übersichtlich.
Intercessor Apollon - Space Marine - Ulramarine
Intercessor Apollon mit allen drei Farben (mitte)
Intercessor Galeus noch ganz ohne Farbe (rechts)
Sergeant Decius mit blauer Grundierung (links)

Bis auf Schritt eins habe ich nach dieser Anleitung meine Marines bemalt. Gestern hätte ich noch gesagt das dieser Schritt wohl eher Optional ist, doch hier brachte die Tageslichtlampe Flecken zum Vorschein die komplett frei von Farbe waren. Das mag auch an der schlechten Beleuchtung zuvor gelegen haben, war mir allerdings sicher mehrfach über alle Stellen der Figur gegangen zu sein. Also ab sofort werde ich diesen Schritt nicht mehr aussparen und es weiter beobachten. Bei dem Gold müsst ihr ein wenig aufpassen durch die Metallischen Pigmente lässt sich diese nicht so einfach mit Wasser verbinden und trocknet schneller aus. Und für Metallic immer ein extra Glas Wasser verwenden sonst habt ihr das Metall auch in den Deckfarben.

Drei Farben ergeben noch kein Spacemarine

In diesem Punkt bin ich mir tatsächlich gar nicht so sicher und muss da glaube ich ein paar Echtlebenderfahrungen sammeln. Man stäupert immer wieder über den Begriff Tabletop oder Battlefield Ready, und es macht den Eindruck jeder hat hier eine andere Definition im Kopf. Ob ich mit meinem Intercessor Apollon jetzt schon aufs Spielbrett darf hängt eher von meinen Mitspielern ab als von Regeln auf Totem Baum ab.

Kann es kaum erwarten die nächsten Ausgaben in die Finger zu bekommen. War ich zu beginn von den Seuchenmarines nicht begeistert, freut mich jetzt schon was anderes mal zu können als blau ;() Bis dahin sind ja noch zwei Minis zu bemalen und nur noch 7 Tage Zeit [oder meine erste Abo Lieferung ist schneller]