Archiv für die 'Desktop' Kategorie

Zugegeben ich möchte hier nicht ernsthaft schreiben oder darlegen was so ein Browserspiel zu sein oder nicht zu sein hat. Aber wenn ich mir allein den Text auf Wikipedia ansehe der zu diesem Thema nicht gelöscht wurde dann juckt es mich doch in den Fingern hier mal die ganz große Keule aus zu packen.

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Soeben erblicke ich das auf Golem.de eine Nachricht die behauptet das Linux auf dem Desktop nun die Ein Prozent Marke hinter sich gelassen hat. Die Zahlen stammen von Net-Applications aus dem April einem der größten Webserver Statistik Auswerter. Der W3Counter kommt auf 2%, die W3schools auf 4% und meine eigene Statistik kommt sogar auf 18% der Besucher die Linux als System einsetzen. Aber wie kommen diese sehr Unterschiedlichen Zahlen zustande ?

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Nun ist auch Opera als Vorletzter Browser Hersteller auf den Zug zu einer neuen verbesserten und schnellen JavaScript Engine aufgesprungen. Nach eigener Aussagen war die bis jetzt verwendete Maschine auf Speicherverbrauch optimiert worden und war nebenbei die schnellst bis dahin auf dem Markt. Nachdem aber nun Mozilla und Google viel wirbe um ihre gemacht hatte entschloss sich auch Opera für einen Rewrite. Die Geschwindigkeit soll damit erreicht werden das der JavaScript Code in Nativen CPU Code übersetzt wird. Bis her läuft sie unter i386 und AMD64 eine Portierung auf ARM ist in Vorbereitung. Bemerkenswert finde ich die Bemühung 3D Daten dar zu stellen und dabei DirektX, OpenGL oder einen Software Render ein zu setzten je nachdem was auf der Plattform zur Verfügung steht. Und da sage noch mal einer das der Browser als Betriebssystem noch weit entfernt ist.

Sollte das GKrellm Fenster erscheinen, so wie ich es auch von anderen Installationen schon kenne, aber mit dieser nicht mehr hin zu kriegen war. Kann aber auch sein das ich die Option dafür nicht gefunden habe oder es unter OpenBox so wie so nicht geht. Eine andere Lösung war schnell gefunden, und eröffnet ganz neue Funktionen für Fenster die sich öffnen, so läßt sich die Größe, Position, Pin (auf allen Desktops anzeigen), nicht Eintrag in den Taskmanager/Bar und weiteres. Eine gute Deutsche Anleitung für Devilspie bezieht sich zwar auf Ubuntu geht aber natürlich genau so für Debian Lenny, ebenfalls zu empfehlen ist die GUI in Python/GTK+ erspart die Tipparbeit und suche nach Optionsnamen.

Soweit sollte nun alles was ich unter Ubuntu gebraucht habe auch im Lenny System installiert sein, incl. Chroot Umgebung belegt das ganze gerade mal 4GB der Festplatte. Nachdem jetzt der Flashplayer auch für 64bit von Adobe zu haben ist, braucht man in meinen Augen auch gar kein Chroot Verzeichnis mehr. So lange ich aber noch über 5GB Platz auf der HDD habe lasse ich es erst mal drauf wer weiß ob es nicht doch noch mal nützlich ist.
Der Weg zu Debian zurück auf dem Desktop hat aber mehr Probleme gemacht als ursprünglich gedacht, klar war das die Pakete nicht ganz so aktuell sind wie unter dem letzten Ubuntu, manches hat mich aber auch überrascht. Vor allem die Userrechte hatte ich bei der Installation missachtet, es gibt drei Benutzer auf der Home Partition die ich schnell mal zwischendurch angelegt hatte. Aber in den Verzeichnissen stimmte die Besitzer und Gruppen überhaupt nicht, bei der Gelegenheit habe ich dann auch gleich mal die Gruppen untereinander verbunden. So können nun auch die beiden Nebenbenutzer auf die Dateien des Hauptbenutzers zugreifen wenn es die Gruppenrechte erlauben. Nicht ganz das was unter einer Verwaltung von Userern versteht aber für mich passend. Wer mehr als einen Firefox zur selben Zeit braucht mit unterschiedlichen Tab Vergangenheiten, aber gut lassen wir das bis ich raus gefunden habe wie man diesen Benutzter den Zugriff auf den Xserver gewehrt.

19Dec2008

thwirl geht nicht mehr

dexta | Desktop && Linux && Twitter

Habe versucht ein Update von Adobe Air auf meinem Ubuntu 7.10 Gusty Gibbon ein zu spielen. Das Problem war auch gar nicht das installieren sondern die Anwendung die darin laufen sollen, nicht genug das alles erste mal runter und danach wieder rauf gespielt werden solle. Nein nach dem Update ging dann gar nichts mehr, gut ist übertrieben denn es war nur eine und zwar der Mircoblogging Client Thwirl. Bei denen schein nach der Umstellung von Twitter in der API einiges drunter und drüber zu gehen, das Update konnte man nur mit einem speziellen Installer auf Linux bringen. Mit der Adobe Air Version 1.5 geht es weder damit noch mit dem für andere Betriebssystem.

Alles einmal zurück und wieder die Beta Version von Air 4 Linux drauf, danach musste ich nicht mal Twhirl neu installieren, alles war wieder gewohnt bedienbar.

03Dec2008

Zeit der Dateisysteme

dexta | Desktop && Linux

Die nächste Generation von ext ist bald fertig für den Produktiv Einsatz, ext4 befindet sich schon im Kernel. Der Nachfolger ist auch schon aus gemacht btrfs soll alles erfüllen was ein Enterprise Dateisystem mitbringen soll.
In einem Artikel auf ProLinux bin ich auf das Dateisystem Tux3 gestoßen das sich weiter vorne befindet als btrfs aber auch noch lange nicht fertig ist. Die Ziele lauten mindestens die Funktionen von ZFS zu implementieren, dabei genauso oder schneller zu sein, Snapshots werden Platzsparend angelegt.
Bis jetzt ist Tux3 nur über Fuse lauffähig, die überraschende Anzahl an Entwicklern lässt auf Zeitnahen Fortschritt im Projekt hoffen, eine Interessante Sache die man im Auge behalten sollte.