21Sep2008

Was ist Glück

dexta | RealLife

Na dann nehme ich mir mal das Stöckchen das mir zugeworfen wurde auf, dieses mal geht es um das Glück bzw. was es für einen bedeutet. Dieses Wurfholz wurde zu Verfügung gestellt von Tshalina.

1. Meine Wohnung, denn hier her kann ich kommen die Tür hinter mir schließen und von niemanden gestört werden so lange ich es nicht will. In dieser habe ich alles was ich brauche um mich nicht zu langweilen, gut auch ausserhalb ist es nicht öde aber das kommt sehr auf die Umwelt an.

2. Ein Bett, in dem man am Samstag morgen aufwacht und gar nichts vor hat, den Kaffee und ein paar Brötchen auf den Nachtschrank stellt um einen Tag ganz entspannt beginnen zu können.

3. Der Computer, ist schon lange Zeit das was Dinge löst von den ich vorher gar nicht wuste das sie zu lösen sind. Meine Bilder Rendert und Programme von mir so lange mit Fehlern ausgiebt bis sie das tun was ich von ihnen erwarte.

4. Stift und Papier, können die Bilder auffangen die in meinem Kopf ständig präsent sind. Gerne Schmierzettel die zuvor eine andere Aufgabe erfüllt haben, einfach so herumliegen und gefüllt mit Kritzeleien.

5. Sex, genau wie Tshalina bin ich zwar gerade Single also fehlt es gerade ein wenig. Es bedeutet aber viel wenn man jemanden gefunden hat der so nahe bei mir ist. In den Armen einer Frau auf zu wachen die ihre Nähe mit mir geteilt hat ist das beste am Morgen.

6. Eine Familie, auch hier wird es als Singel schwer was eigendes auf die Beine zu stellen. Also bleibt nur die aus der man entsprungen ist. Eine einende wird dieses Glück ins unermäßliche steigern.

7. Freunde, sind Menschen die einen kennen einen so nehmen wie man ist. Die einende Sichtweise auf das Leben weiter öffnen oder einem zurück auf den Boden der Tatsachen zurück holen.

8. Meine Katze, lebt schon lange nicht mehr bei mir aber wenn ich an sie denke fühle ich mich Glücklich, und werde nie vergessen wie Sie auf die Welt gekommen ist.

9. Inline Skates, liegen immer bereit um bei trocknendem Wetter einen Ausflug zu machen, die Kondition an den Rande des machbaren zu treiben und verschwitzt in die Wanne zu steigen.

10. Musik, es gibt nur ganz wenig Momente wo sie nicht hilft meine Stimmung zu unterstreichen. Für alle erdenklichen Momente habe ich die Richtige auf meiner Festplatte.

SO meine 10 Dinge des Glücks, danke an Tshalina mir darüber mal wieder Gedanken gemacht zu haben.

Wenn mir ein Stöckchen zu geworfen wird dann bin ich auch schon mal geneigt dieses auf zu nehmen.

4 Jobs, die du in deinem Leben hattest
in einem Imbisswagen verkaufen
Schornsteinfeger
Lagerarbeiter
Call Center Agent

4 Filme, die du immer wieder anschauen kannst
Dumm und Dümmer
Das letzte Einhorn
Die Reise ins Labyrinth
Ein fremder Klang (Cadence)

4 Orte, an denen du (gern) gewohnt hast
Stuvenborn
Fehmarn
Wolgast
Hamburg

4 TV-Serien, die du gerne anschaust
Navi CIS
Futurama
Two and a half man
24

4 Plätze, in denen du im Urlaub warst
Spanien
Dänemark
Holland
Österreich

4 Webseiten, die du täglich besuchst
Heise.de
Blender.org
cc.tshalina.de
golem.de

4 deiner Lieblingsessen
Spinat Lasagne
Köngisberger Klobse
Pizza
Mamas Kartoffelklösse

4 Plätze wo du gerne im Augenblick sein möchtest
einfach nur Zuhause und am liebsten schon im Wochenende
im Liegestuhl mit Blick auf ….
an der frischen Luft
in einer 4 m Half Pipe (2m über dem Table)

07Mar2008

Warten auf die Bahn

dexta | LeseEcke && RealLife

Morgens wenn ich den Bahnhof trete geschieht das aus einer sehr entlegenen Richtung, soll heißen dort gibt es keine Verbindungen die einen in die Richtung befördern könnten wie eben diese Haltestelle. Darum ist da meistens auch kein hohes Menschenaufkommen, fast niemand kommt aus der Richtung aber schon gar nicht gehen Menschen in diese.
Aber am Mittwoch war alles anders, ein Gruppe von gut einem Dutzend kam mir entgegen, nun gut dann ist da wohl heute was besonders das mir auf dem Hinweg entgangen war.
Auf dem Bahnsteig angekommen kam langsam Licht in das dunkel der Ereignisse, ein Zug stand auf dem Gleis das mich eigentlich in Richtung Hauptbahnhof bringen sollte. Das ist so ungewöhnlich nicht das hier eine Regionalbahn steht die normaler weise an diesem Punkt 80 Stunden Kilometer fahrt hat, meistens kann man da aber nicht einsteigen und wollte ich auch sicher nicht den sie fährt eine Station zu weit. Mein Zug hatte auch noch ca. 4 Min Zeit bis zum eintreffen, genug das dies den Bahnhof wieder verlässt.
Tat sie aber nicht statt dessen stiegen immer wieder Leute in oder aus den Wagons aus, und ratlose andere beobachteten sie dabei es herrschte hegen Treiben auf dem sonst eher leeren Bahnsteig. Die Zigarette, die noch etwas weniger als die Hälfte ihrer Packungslänge besaß, sowie die gute Musik auf den Ohren, lies meine Unsicherheit über den Zustand noch nicht nach außen.
Eine Durchsage über die quäkigen Lautsprecher räumte dann mit allen Zweifeln auf, wie schön das sie immer wiederholt wird die Kopfhörer stören schon sehr beim hinhören der genauen Worte.

Die Weiterfahrt der Regionalbahn nach Hamburg Hauptbahnhof wird sich auf Grund eines Brückenschadens auf unbestimmte Zeit verzögern.

Na das ist doch mal ne Aussage, nun wusste auch die Menge an Menschen draußen was der Stillstand des Zuges auf sich hat und eben das sich hier keine weitere Fahrgelegenheit ergeben wird, das wohl auch in beide Richtungen genaueres verschwieg aber die Männerstimme.
Die Treppe wieder runter um auf der anderen Seite des Bahnhofes zu den Bussen zu kommen, wurde mir erst das Ausmaß des Ausfalls bewusst, hier standen min 50 Leute an der Haltestelle. Neben bei erwähnt fahren nur zwei Buslinien an der Stelle ab.
Einen voll besetzten Bus sah ich noch Richtung Wandsbek, wie er gerade auf die Hauptstraße bog, verdammt da hätte ich drin sein müssen um noch annähernt Pünktlich zur Arbeit zu kommen, am dritten Tag zu spät kommen macht sich nicht so gut aber wo anrufen das hatten wir noch gar nicht geklärt. Andere Betroffene waren weit besser informiert ein drittel hantierte mit dem Mobiltelefon, oder riefen sie den Verkehrsbetrieb an um nach der Lösung zu fragen die ja selbstverständlich schon gefunden sei.
Kaum einer drängte sich um die Abfahrzeiten der Busse während ich die zwei vor mir stehenden in Ruhe auf den Plan lesen ließ ratterte es in meinem Kopf über Farmsen oder Wandsbeck. Letzteres war für mich die plausibelste wenn das Endziel Berliner Tor heißt, die Abfahrt sei in 8 Minuten verriet mir der inzwischen frei gewordene Blick auf die Zeiten.
War mir sehr sicher das ein Gelenkbus auf dieser Linie fährt in dem es nicht genug Platz für alle wartenden geben wird, ihr Fehler oder mein Glück, viel zu viele hatten sich zu weit vorne aufgestellt, also auf Risiko und am ausgedünten Teil der Menschentraube fand sich ein freis Plätzchen für mich. Der sogar Zugang zu einem NOCH freien Platz am Bürgersteig bot, der Bus in Richtung Farmsen verbesserte sogar noch den Ausgangspunkt die Menge verschob sich weiter in die falsche Richtung, was der 4 Minuten später eintreffende Bus mir nun endlich bestätigte.

Ein Sitzplatz bis zur Enthaltestelle, es konnte nicht besser laufen, entspannt laß ich einen Artikel in meinem Linux Magazin und lauschte weiter der guten Musik aus den Lautsprechern, die unter der Mütze immer noch den besten Bass haben. Der Rest des Arbeitsweges war fast Routiniert, es offenbarte sich mir das eine U1 nicht am Berliner Tor hält. Umsteigen an der Lübecker Straße und siebzehn Minuten zu spät betrat ich das Büro in der elften Etage, in der Mittagspause erfuhr ich von meinem Kollegen es sei gar nicht auf gefallen das ich später kam als 9 Uhr. Also warum noch dafür rechtfertigen was eh niemanden interessiert, eine Nummer zum anrufen für den Fall das man gar nicht erscheinen kann sollte ich aber dann doch noch mal in meinem Handy speichern.